Positionierung zur Gymnasialen Oberstufe, Oberstufenzentren und Oberschulen

21.03.2017

 

In Ludwigsfelde berieten vom 18. bis 20. März über 50 Schülerinnen und Schüler über die Probleme von Oberschulen, Oberstufenzentren und Anträgen zur Gymnasialen Oberstufe. Ihnen ist die Schülerfachtagung in Potsdam vorausgegangen, bei welcher mit weiteren 40 Schülern und Schülerinnen von Oberschulen und Oberstufenzentren die inhaltlichen Punkte der entsprechenden Anträge erstellt wurden.

Die Landesdelegiertenkonferenz des Landesschülerrates Brandenburgs (LSR) tagte dabei im Landesinstitut für Schule und Medien Berlin Brandenburg mit dem Hauptziel, die Grundsatzerklärung des LSR um Standpunkte zu den Schulformen Oberschulen und OSZ zu erweitern.

Neben diesen beiden umfangreicheren Schwerpunkten standen noch weitere Anträge auf der Tagesordnung. So fordert der Landesschülerrat unter anderem, dass die Schulen im Land einheitlich den technischen Standards des 21. Jahrhunderts erreichen, um angemessen Schülerinnen und Schüler einen Internetzugang in den Schulen zu ermöglichen. 

Doch nicht nur das Internet bedarf einem Schub an den Schulen in unserem Land. Die spezielle Ausstattung der Oberstufenzentren muss dringend ausgebaut und ständig geprüft werden. Dazu merkt der Sprecher des Landesschülerrates Johannes Sven Hänig an: „Wenn wir die Schülerinnen und Schüler auf einen praktischen und wichtigen Beruf vorbereiten wollen, kann es nicht sein, dass sie an längst veralteter Technik lernen.“

Im Zuge der Reformierung der Gymnasialen Oberstufe positionieren wir uns nun noch klarer. In den KMK-Beschlüssen vom Juni 2016 sehen wir nicht nur einen positiven und richtungsweisenden Schritt, sondern sagen deutlich in Hinblick auf den übertriebenen Leistungsdruck, dass zwei Leistungskurse das richtige Maß für ein, den Schülerinnen und Schülern entsprechendes, Abitur ist.
Ein weiterer, großer Schritt für die Schülerschaft Brandenburgs ist die Bestätigung der Forderung nach dem Pflichtfach politische Bildung. Wie schon der Landesschulbeirat beschlossen hat, bestätigten noch einmal die Delegierten die Forderung nach demokratisch gebildeten Abiturienten und Abiturientinnen.